Aus menschlicher Sicht sind Pferde weniger zum eigentlichen Denken fähig, als andere Haustiere. An die Bedürfnisse des Pferdes hingegen, ist das Gehirn von Pferden in der freien Natur optimal angepasst.

Das Pferdehirn ist erheblich kleiner als das menschliche, auch wenn man die unterschiedlichen Körpermaßen betrachtet. Es beträgt nur knapp ein Achtel des menschlichen Gehirns. Dadurch können Pferde nur sehr eingeschränkt neu gemachte Erinnerungen sinnvoll zuordnen. Im Gegensatz dazu kann ein Pferd aber ein Leben lang negative und positive Erfahrungen behalten.

Da wir die Pferde in für sie unnatürlicher Umgebung halten, müssen wir für sie mitdenken. Es ist unsere Pflicht nach Unfallmöglichkeiten zu suchen und diese zu beseitigen. Wir müssen Pferden die Chancen geben Freundschaften zu schließen. Aber wir uns auch immer vor Augen halten, welch ungleich großen Stress wir unseren Pferden mit dem Umstellen in eine andere Box oder gar dem Umzug in einen anderen Stall bereiten.

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