Durch die seitlich liegenden Augen kann das Pferd nahezu rundherum alles im Blick behalten. Pferde brauchen länger, um sich an die Dunkelheit bzw. den Wechsel von Licht und Schatten zu gewöhnen, danach sehen sie sehr viel mehr in der Dunkelheit, als wir Menschen. Des Weiteren nehmen sie die Farben gelb und grün wesentlich besser wahr, als rot und blau.
Das Pferdeauge ist in der Lage gleichzeitig in der Nähe und in der Ferne scharf zu sehen. Dazu bewegen die Pferde ihren Kopf auf und ab, um den anvisierten Punkt in der richtigen Stelle des Auges bzw. der Netzhaut zu platzieren.

Pferde benötigen wesentlich mehr Licht als der Mensch, das ist evolutionär durch das Leben in der Steppe bedingt. Durch das Auge wird die Menge der zu produzierenden Hormone bestimmt. Außerdem steigert Licht die Leistungsfähigkeit, den Stoffwechsel, die Antikörperbildung und die Bildung von Blut beim Pferd. Auch ist Licht ein wichtiger Faktor für ein positives, der Umwelt zugewandtes Pferd.

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